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Thursday, December 1st  
Detari-DebĂŒt und fantastische Fans

Detari-DebĂŒt und fantastische Fans
17.7. Quelle: Eintracht.de Nachbericht:

Der Ungar in Osthessen, ein EFC mit „echter AuswĂ€rtsfahrt“ inklusive Fanmarsch, ĂŒber 2000 Zuschauer im 270-Einwohner-Ort Wölf bei „Eintracht in der Region“.

Gastgeber fĂŒr die nĂ€chste Station der Kampagne „Eintracht in der Region“ am vergangenen Freitag war mit dem SV Rot-Weiß Wölf ein 350 Mitglieder starker Fußballverein. Diese Zahl ist damit höher als die der Einwohner des Eiterfelder Gemeindeteils. Dessen Standort weckt inmitten von Feldern und HĂŒgeln schon nahezu den Eindruck eines Idylls. Damit folgte ein besonderer Austragungsort auf ein besonderes Bewerbungsvideo fĂŒr „Eintracht in der Region“, zu dessen Entstehung sich der Ideengeber und Stadionsprecher Andreas Spies Ă€ußerte. „FĂŒr mich persönlich war das Erlebnis, warum ich Eintracht-Fan geworden bin, das Pokalfinale von 1988, Bochum gegen die Eintracht“, verriet er im Interview mit EintrachtTV. „Es ging gut aus, wir haben 1:0 gewonnen. Von daher dachten wir, komm‘, wir stellen das nach.“
Lajos Detari beweist auch beim Anschneiden der Eintracht-Torte wie einst als Spieler höchste PrÀzision.
Lajos Detari beweist auch beim Anschneiden der Eintracht-Torte wie einst als Spieler höchste PrÀzision.

Erfolgreich, denn der SV Wölf erhielt den Zuschlag. Danach sorgte die Eintracht dafĂŒr, dass Lajos Detari nach Osthessen kommt. „Ich habe einen großen Schlag abbekommen, habe Rippenprobleme“, erklĂ€rte dieser, weshalb er nur einige Minuten mitwirken konnte. Nichtsdestotrotz war er ein gefragter Mann bei Autogramm- und SelfiewĂŒnschen. Der Ungar betonte gleichzeitig, wie wichtig es ihm sei, trotzdem aus seinem Heimatland anzureisen. „Ich bin sehr froh, hier zu sein. Viele Zuschauer sind da, die Menschen haben uns nicht vergessen. Das ist ganz toll.“
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Zwei Stunden zuvor hatten noch die zahlreich erschienenen jungen Sprösslinge den frisch gemĂ€hten Rasen fĂŒr sich beansprucht und sich munter an den vielfĂ€ltigen Übungen der Fußballschule beteiligt. Unter anderem mit Dribblings durch weiße, blaue sowie grĂŒne HĂŒtchen, Volleyabnahmen, Sprintduellen oder drei gegen drei-Duellen konnte sich der Nachwuchs unter der Regie der Ex-Profis Cezary Tobollik, Norbert Nachtweih, Manfred Binz und Alexander Conrad ordentlich auspowern.

Ehe die alten Herren zum Zuge kamen, wanderten die Blicke der anwesenden Zuschauer wenige Minuten vor Anpfiff hinauf entlang eines HĂŒgels hinter dem SportgelĂ€nde, auf dessen Kuppe weit ĂŒber 100 Menschen zum Vorschein kamen. Ausgestattet mit Fahnen und Megafon machten sie sich auf den Weg in Richtung Fußballfeld, angestimmt mit dem Gesang „Eintracht Frankfurt International!“ Ein Spektakel, auf welches sich unzĂ€hlige Kameras richteten. Organisiert wurde der Fanmarsch von den EFC Eitratal Adler, dessen Vorsitzender Patrick Röder die GrĂŒnde erklĂ€rte. „Da die Traditionsmannschaft in der Nachbarschaft spielt, haben wir entschieden, dass wir eine AuswĂ€rtsfahrt zum SV Wölf organisieren. Das ist grĂ¶ĂŸer eingeschlagen als wir dachten. 120 Mitglieder haben sich angemeldet, wir mussten zwei Reisebusse organisieren. Zum Fanmarsch kamen noch unsere Freunde vom EFC MĂŒckenstĂŒrmer aus Bad Hersfeld hinzu. Wir waren zweieinhalb Stunden mit dem Bus unterwegs und haben anschließend einen Fanmarsch mit fast 200 Menschen organisiert. Es freut mich, dass so viele mitgezogen haben.“

Knapp 200 Menschen nehmen am Fanmarsch nach Wölf teil.

Genauso spektakulĂ€r startete das Tradispiel fĂŒr die Wölfer, denen in der neunten Minute durch Marcus Weyer der erste Treffer der Partie gelang. Letztlich war er an allen drei Wölfer Toren beteiligt, zwei Treffer und eine Vorlage machten den Abend fĂŒr ihn unvergesslich. „Ich hĂ€tte im Leben nicht damit gerechnet, dass es so gut lĂ€uft. Man trĂ€umt natĂŒrlich im Vorfeld, aber 1:0 zu fĂŒhren, zwei Tore zu schießen und dann auch noch eine Vorlage gegen solche Legenden, das ist schon geil.“ Von der Kampagne zeigte er sich ebenfalls begeistert. „Das prĂ€gt unser Dorf. Wir waren seit Monaten schon aufgeregt, vor drei Wochen haben wir angefangen, hier oben den Sportplatz umzubauen. Wenn man sieht, was hier alles getan wurde, ist das der Wahnsinn. Das hat den Verein noch mehr zusammengeschweißt als vorher.“

Patrick Ochs klatscht mit Wölfs Schlussmann Tobias Nophut ab.

Nachdem der Gastgeber bis zum 3:5-Pausenstand gemessen am ChancenverhĂ€ltnis durchaus lĂ€nger als drei Minuten hĂ€tte fĂŒhren können, war die Partie nach dem Seitenwechsel eine einseitige Angelegenheit fĂŒr die AdlertrĂ€ger. Mo Idrissou, der nach einem Einsatz bei einem Hallenturnier auf dem Rasen seine Premiere in der Tradi feierte, kam auf drei Buden. Einzig Michael Thurk (sechs) war erfolgreicher.

Bei der „Eintracht in der Region“-Kampagne geht die Tradi nun in die Sommerpause und greift erst am 24. September in Borken wieder ein. ZunĂ€chst steht ein Frauen-Doppelpack an mit Spielen der Mannschaft von Trainer Niko Arnautis am 30. Juli in Langen gegen den FC Basel und am 7. August in Mainaschaff gegen die TSG Hoffenheim.
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